Die von Kurator Wolfgang Fiel entwickelte Ausstellung gibt einen ersten Einblick in den laufenden Entwicklungsprozess einer Wanderausstellung zum Thema Architektur aus Vorarlberg, die im September 2014 erstmalig im Werkraum Bregenzerwald und danach weltweit in den Österreichischen Kulturforen gezeigt werden wird.

Das vai Vorarlberger Architektur Institut zeigte vom 20. Juli bis zum 5. Oktober die Ausstellung "Armin Linke / Alpi". Zentrum der Ausstellung war der gleichnamige Film "Alpi" ...

Dass islamische Gemeinschaften in Vorarlberg zunehmend "sichtbar" werden, sagt uns eines: Österreich pluralisiert sich. Den soziokulturellen Tranformationsprozessen in unserer globalisierten Gesellschaft und der damit einhergehenden Angst vor Identitätsverlust wird oft mit einem geradezu verkrampften Festhalten an kulturellen und religiösen Traditionen begegnet.

Die Ausstellung zeigt, Baukultur in den Gemeinden gelingt vor allem in einem Umfeld, das von hoher Sensibilität für die Qualität unserer Häuser, Straßen, Plätze und Parks gekennzeichnet ist und in dem das Bewusstsein vom Wert der Gemeinschaft vorhanden ist.

Wer bei Sommerhäusern nur an altbackene Kitsch-Architektur denkt, der liegt falsch. Bei der Ausstellung "Wooden Boxes" erhielt man Einblick in moderne Sommerhaus-Architektur aus Finnland und Österreich, die sich auf klare, einfache Formen und auf den natürlichen Baustoff Holz konzentriert.

Die Sommerausstellung im vai erzählte von Menschen und Dörfern, von Bauten und Beziehungen – Architektur als Spiegel des Landes. Die wöchentlich erscheinenden, redaktionellen Beiträge in der lokalen Tagespresse tragen Baukultur in hoher Auflage und Qualität in die Vorarlberger Haushalte.

Flandern entwickelt sich gegenwärtig zu einem Hotspot der zeitgenössischen Baukunst, zu einem Architekturkosmos mit eigenen Prinzipien. Seit einigen Jahren entstehen in Kortrijk, Gent, Antwerpen und Brüssel Projekte von Stéphane Beel, Office Kersten Geers David Van Severen, Puls architects, Hans Verstuyft, Robbrecht and Daem architects, Martine De Maeseneer oder Huiswerk architects, die neue Ansätze und unkonventionelle Ideen vorstellen.

Alle zwei Jahre wird der Architekturpreis des Landes Steiermark für herausragende Bauten verliehen

Im Rahmen zweier Ausstellungen widmen sich Vorarlberger Architektur Institut vai und Sitterwerk St. Gallen der Arbeitsweise und dem Werk von Studio Mumbai, Indien.

Modellkarton, Transparentpapier, Inkjetdruck UV behandelt, Lampe, Sockel 132 x 20 x 20 cm; Auflage: 3 Exemplare
Courtesy Galerie Luciano Fasciati, Chur

Stall, Stadel und Scheune sind traditionsreiche Bautypen, die durch den Strukturwandel der Landwirtschaft zunehmend an Funktion verlieren. In Dörfern und Landschaften stehen immer mehr dieser Agrarbauten leer, werden umgenutzt, abgerissen oder verfallen.

Ein Team äußerst begabter und experimentierfreudiger Jungarchitekten aus Wien erhielt am 11. November im Rahmen der feierlichen Preisverleihung den Outstanding Artist Award, den wichtigsten Förderpreis für experimentelle Architektur in Österreich, ausgelobt vom BMUKK.

Angelika Kauffmann Museum Schwarzenberg

Am 28. September wurden in der Kulturbühne AMBACH in Götzis die Gewinner des 6. Vorarlberger Hypo-Bauherrenpreises bekanntgegeben. Von den über 150 Einreichungen wurden zehn mit Preisen und 16 mit Auszeichnungen für überzeugende und zukunftsweisende Bauten honoriert.

Helmut Dietrich und Much Untertrifaller gehören zu den erfolgreichsten Architekten in Vorarlberg. In den vergangenen 15 Jahren haben sie prestigeträchtige Wettbewerbe gewonnen und ein Werk geschaffen, das vom Einfamilienhaus bis zur Wohnanlage, vom Kindergarten bis zur Stadthalle und vom Gewerbebau bis zum Bankgebäude reicht.

Warum bringen wir den Klassenzimmern nicht das Fliegen bei und suchen uns neue Räume zum Lernen und Lehren?

Im Vorübergehen, en passant, ist von der Stadt nur die Masse der Häuser sichtbar, eines an das andere gereiht, lediglich gegliedert von Straßen und Plätzen. Verborgen bleibt, wie sich zwischen dem Gebauten, dem Materiellen, Kultur und Lebensweise inszenieren und wie sie mit Bedeutungsfeldern, Zeichen, Anekdoten und Historie das eigentliche Stadtbild formen.

Othmar Pferschy war einer der bedeutendsten österreichischen Fotografen der 1930er-Jahre, der sein Leben vorwiegend in der Türkei verbrachte und dort im Auftrag der staatlichen Presseagentur (trotz einschlägigem Berufsverbot für Nicht-Türken) die „Kulturrevolution“ und den Modernisierungsschub unter Kemal Atatürk mit seiner Kamera mit eindrücklichen Schwarz-Weiß-Aufnahmen dokumentierte.

Die Ausstellung zeigt fünf Architekturpositionen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Trotz ihrer Unterschiedlichkeit haben sie etwas Gemeinsames: Eine konstant moderne Haltung, die sich nicht nur in den Architekturprojekten ausdrückt, sondern vor allem in den dahinter liegenden „ethischen“ Einstellungen manifestiert.

Die zweite Ausstellung des vai widmet sich der Werkschau des größten Vorarlberger Architekturbüros. Mehr als 300 Bauten realisierte das Büro um Carlo Baumschlager und Dietmar Eberle seit seiner Gründung 1985.

9by9 fokussiert auf 9 exemplarische Wohnmodelle und unterfüttert die Darstellung mit 9 Interventionen auf emotionaler Ebene. Aspekte des Wohnens werden übersetzt, sichtbar, hörbar, fühlbar gemacht und stimulieren zur Formulierung der eigenen Bedürfnisse und provozieren den Diskurs.